Freitag, Februar 17, 2006

Die Vogelgrippe macht uns alle krank

Zumindest von dem Quatsch, der in allen Medien darüber abgesondert wird. Wenn sich schon Mitarbeiter der meisten Boulevardzeitung der Welt aufmachen, um auf einer Insel Deutschland zu retten, dann weiß man, der Abgrung liegt gleich hinterm Kreidefelsen. Alle Maßnahmen, wie die Stallpflicht, sind doch wieder nur Alibi, dass alle in Ruhe schlafen können. Dabei fördet gerade die Stallung die Verbreitung von Krankheiten unter dem Federvieh, während in freier Wildbahn Abwehrkräfte und Antikörper aufgebaut werden könnten. Und gerade das enge Zusammenleben von Mensch und Tier könnte ja für die entscheidende Mutation des Virus sorgen, daher also die Viecher möglichst dicht ran an die Züchter. Ein Komplott zur Ausrottung der deutschen Kleintierzüchterverbände?
Die einzigen Ergebnisse der bisherigen Präventivarbeit sind die Stillung der Geltungssucht einiger Politiker, das Ablenken von anderen Problemen und die künstlich hoch gehaltenen Geflügelfleischpreise. Alles nur aufgebauscht, wegen ein paar Cent auf die Keulen?
Alles in allem schon erstaunlich, was ein paar Meldungen über die Möglichkeit einer Gefährdung so für Auswirkungen hat. Es gibt schließlich Millionen von Virusstämmen. Jeder einzelne könnte davon zur tödlichen Gefahr werden, bei der entsprechenden Mutation. Sie sind überall und können nicht aufgehalten werden. Deshalb sage ich jetzt: Wir werden alle sterben, aaaaahhhhhhhh!
Was mich interessiert ist, ob es für den Ernstfall wirklich Pläne gibt und irgendwelche Vorbereitungen getroffen wurden. Ich denke eher, dass alle wie die Schlümpfe umherlaufen werden und keiner weiß, was er tun soll. In diesem Sinne, es gibt heute Ente beim Chinesen. Vielleicht zum letzten Mal ...